25 Jahre Partnerschaft Burgenland-Bayreuth

Feierliche Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Bayreuth während der Feiern zur 25-jährigen Partnerschaft des Burgenlandes und der Marktgemeinde Raiding mit der Stadt Bayreuth: Landeshauptmann Hans Niessl, Bürgermeister Markus Landauer und Landesamtsdirektor Robert Tauber trugen sich ein, Gastgeberin war Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe.

Die Kulturpartnerschaft geht auf den 1811 in Raiding geborenen Komponisten Franz Liszt zurück. Liszt und Bayreuth verbindet sehr viel. Unter anderem war Liszt ein großer Förderer von Richard Wagner - dieser hatte auch die Liszt-Tochter Cosima geheiratet. Liszt ist 1886 in Bayreuth verstorben - und dort auch begraben. Die Kulturpartnerschaft wurde 1990 geschlossen mit dem Ziel, in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Tourismus Kontakte aufzubauen und die Zusammenarbeit zu fördern.

Im Zuge des Jubiläums finden einige Begegnungen und Veranstaltungen statt. So wurde unterhalb des berühmten Bayreuther Festspielhauses der neue "Burgenlandplatz" eingeweiht. Das Burgenland wiederum hat der Stadt Bayreuth zwei seltene weiße Eselstuten aus dem Seewinkel geschenkt. Der österreich-ungarische weiße Esel - auch Barockesel genannt - ist eine Rasse, deren Ursprung mindestens bis in die Barockzeit zurück geht, die im Rokoko in Ostösterreich und Ungarn gezüchtet wurde. Zu dieser Zeit waren in der adeligen Gesellschaft helle Tiere als "Lichtbringer" sehr beliebt. Ein großer Bestand der weißen Esel lebt heute im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel.

Am 4. August wird in der Filiale der Commerzbank Bayreuth eine Ausstellung mit Arbeiten der burgenländischen Künstlerin Hermine Schlag eröffnet. Sie wird bis zum 28. August, dem Ende der diesjährigen Bayreuther Festspielzeit, zu sehen sein. Ebenfalls am 4. August geben die beiden international bekannten burgenländischen Pianisten Eduard und Johannes Kutrowatz, die Intendanten des Lisztfestivals Raiding, in Bayreuth ein Konzert. Bereits geschlossen ist eine Ausstellung des burgenländischen Vereins zur Vernetzung europäischer und internationaler Künstler eu-art-network unter dem Titel „Fallende Mauern - Offene Räume / Offene Räume - Unsichtbare Mauern“.

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

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