Von Liebesträumen zur russischen Seele. Liszt-Festival 2016

Die Festival-Intendanten Johannes und Eduard Kutrowatz versprechen für für das Raidinger Festival 2016 besondere Liszt-Perspektiven mit Publikumslieblingen und Bühnenstars sowie außergewöhnlichen Ensembles. Im März wurde begonnen, im Juni gibt es - ab dem 10. 6. an zwei Wochenenden - die meisten Konzerte. Und ein Konzert ist fast schon ein zweites Mal ausverkauft!  

Ausführliches gibt es auf www.lisztfestival.at; Auszüge hier:
 
Freitag, 10. Juni 2016, 19.30 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
Kammermusikzyklus I
Roland Batik, Klavier
Heinrich Werkl, Bass
Tobias Meissl, Vibraphon & Marimbaphon
„Von Liszt über Batik und zurück”
Werke von Franz Liszt, Chick Corea, Miles Davis und Roland Batik
Karten: EUR 39,- / 34,- / 29,- / 24,-
 
Back in Raiding
Der Pianist, Komponist und Jazzmusiker Roland Batik kehrt nach Raiding zurück. Und das mit einem speziell konzipierten Programm, wie es in dieser Art nur beim Liszt Festival zu hören sein wird. Ausgehend von Franz Liszt und seinen berühmten „Liebesträumen“ begibt sich der musikalische Grenzgänger mit seinen Partnern Heinrich Werkl und Tobias Meissl über ausgewählte Jazzstandards, Improvisationen, eigenen jazzinspirierten Kompositionen – inklusive der Uraufführung „Back in Raiding" – auf eine exquisite musikalische Wanderung. Der Bogen spannt sich dabei von Liszt über Batik, Miles Davis, Chick Corea zurück zu Franz Liszt. Allen Bearbeitungen von Roland Batik ist eines gemein: Er hat seinen eigenen, unverwechselbaren Stil – oder wie die Wiener Zeitung schreibt: „Roland Batik vollbringt einen einzigartigen Grenzgang zwischen den stilistischen Kategorien.“
 
Samstag, 11. Juni 2016, 18.30 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
„Liszt MaraTöne“ – Klavierzyklus III
Mariam Batsashvili, Klavier
Yekwon Sunwoo, Klavier
Balazs Demény, Klavier
F. Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr.13
F. Liszt: Bénédiction de Dieu dans la solitude
F. Liszt: Tarantella   Sonate h-Moll   Ricordanza
F. Liszt: Sarabande und Chaconne aus Händels Singspiel „Almira“
F. Liszt: Après une lecture du Dante. Fantasia quasi Sonata
F. Liszt: Bagatelle ohne Tonart   Csárdás macabre
F. Liszt: Valses oubliées Nr.1 & Nr.2
F. Liszt: Au bord d´une source
Karten: EUR 39,- / 34,- / 29,- / 24,-
 
Liszt MaraTöne
„Ha!, denkt man sich, von der will man Liszt hören, und eben was dann kommt, besticht mit einer Grandezza, die immer erfüllt ist von der Großartigkeit des Augenblicks”, schreibt die Süddeutsche Zeitung über einen Konzertauftritt von Mariam Batsashvili, Gewinnerin des Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerbs Utrecht. 1993 geboren in Georgien, kann Batsashvili bereits auf eine große internationale Karriere zurückblicken. Yekwon Sunwoo, Preisträger des renommierten Internationalen Deutschen Pianistenpreises, wurde 1989 in Südkorea geboren. Der junge Pianist hat die Jury durch „große Ausdrucksfreude und perfektes Spiel auf höchstem technischen Niveau” überzeugt und der „Examiner“ lobte ihn für seine „sanften, zärtlichen Bewegungen in leisen Passagen, für seine totale Kontrolle über das Instrument und für sein ausdruckstarkes Spiel“. Der dritte junge Künstler der Konzertreihe „Liszt MaraTöne“, Balász Demény, wurde 1989 in Rumänien geboren und „beeindruckt vor allem mit künstlerischem Ausdruck auf höchstem Niveau, gepaart mit einer bemerkenswerten Klaviertechnik“, so das Münchner Wochenblatt über den Gewinner des internationalen „Hans von Bülow“-Klavierwettbewerbs. Drei ausgezeichnete junge Künstler, die das Publikum mit ihrer bedingungslosen Leidenschaft für das Werk von Franz Liszt beeindrucken!
 
Sonntag, 12. Juni 2016, 11.00 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
Vokalzyklus III
Chorus Viennensis
Leitung: Florian Maierl
Manuela Leonhartsberger, Mezzosopran
Gernot Heinrich, Tenor
Eduard Kutrowatz, Klavier
F. Liszt: O Meer im Abendstrahl 
F. Liszt / H. Reiter: Kling leise mein Lied
F. Schubert / F. Liszt: Die Allmacht
F. Schubert: Das Dörfchen  Der Gondelfahrer
    Im Gegenwärtigen Vergangenes  Ständchen  Die Nachthelle
sowie ausgewählte Männerchöre von Béla Bartok und Zoltán Kodaly
Karten: EUR 44,- / 38,- / 32,- / 26,-
 
Perlen der Vokalkunst
Schuberts Männerchöre gehören zum Schönsten, was die Romantik hervorgebracht hat und beherbergen wahre Perlen der Vokalkunst. Der Chorus Viennensis – gegründet 1952 als Männerchor ehemaliger Wiener Sängerknaben – kann sich bei diesen Meisterwerken vor allem durch seinen differenzierten Klang auszeichnen, der besonders durch starke dynamische Kontraste, präzise Rhythmik und klare Textverständlichkeit gekennzeichnet ist. Gemeinsam mit den international gefragten Solisten Gernot Heinrich und Manuela Leonhartsberger sowie dem einfühlsamen Eduard Kutrowatz am Klavier verspricht diese außergewöhnliche Besetzung dem Publikum ein einzigartiges Klangereignis. Glanzstücke sind u.a. Schuberts berühmtes „Ständchen", „Die Nachthelle“ und Liszts Bearbeitung der „Allmacht“, die eine gewaltige stimmliche Herausforderung für jeden Tenor darstellt. Männerchöre von Bartók und Kodály bringen außerdem ungarisches Temperament in die Chormatinee. 
 
Do. 16. Juni 19.30 Uhr
Klavierzyklus IV
Marc-André Hamelin, Klavier
 
Fr. 17. Juni 19.30 Uhr
Vokalzyklus IV
Eva Maria Riedl, Mezzosopran
Mathias Hausmann, Bariton
Eduard Kutrowatz, Klavier
 
Sa. 18. Juni 19.30 Uhr
Klavierzyklus V 
Martina Filjak, Klavier
 
So. 19. Juni 11.00 Uhr
ZUSATZKONZERT: 19. Juni 17.00 Uhr
Klavierzyklus V 
Phil Blech
Leitung: Anton Mittermayr
 
Donnerstag, 16. Juni 2016, 19.30 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
Klavierzyklus IV
Marc-André Hamelin, Klavier
F. Liszt: Sonate h-moll 
F. Liszt: Ernani. Paraphrase de concert
F. Liszt: Réminiscences de Norma
F. Liszt: Apparition Nr.1
F. Liszt: Konzertetüden: Waldesrauschen   Un Sospiro
Karten: € 49,- / 42,- / 35,- / 28,-
 
Hexenmeister des Klaviers
„Der Kanadier Marc-André Hamelin gilt als der vielleicht fingerfertigste Pianist der Gegenwart: Die schwierigsten Läufe, Sprünge, Trillerkaskaden und Akkordentladungen meistert er mit einer Leichtigkeit und stoischen Ruhe, dass es nicht mehr mit rechten Dingen zuzugehen scheint. Insofern knüpft Hamelin an den Mythos des großen Franz Liszt an, der Mitte des 19. Jahrhunderts europaweit sein Publikum in Ekstase versetzte.“ (Luzerne Festival) Franz Liszt war bereits zu Lebzeiten eine allseits bestaunte Legende. Sein Ruhm spiegelte sich in den verschiedensten Titeln, ehrenvollen und kuriosen, die ihm angedichtet wurden. „Virtuoser Alleskönner“, „Hexenmeister des Klaviers“, „Supervirtuose“ – auch im Falle Hamelins zählt die Fachpresse auf Begriffe der Superlative, um sein Können ansatzweise auf Papier zu bannen. Bei seinem zweiten Gastspiel in Raiding widmet Marc-André Hamelin abermals einen ganzen Abend exklusiv dem „Claviator maximus“ Franz Liszt. Ein großes Liszt-Recital mit einem der berühmtesten Klaviervirtuosen unserer Zeit.
 
Samstag, 18. Juni 2016, 19.30 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
Klavierzyklus V 
Martina Filjak, Klavier
F. Liszt: Deux Légendes:
   1. Saint François d'Assise prédicant aux oiseaux
   2. Saint François de Paule marchant sur les flots
F. Liszt / G. Donizetti: Réminiscences de Lucia di Lamermoor
F. Liszt / G. Donizetti: Marche pour le Sultan Abdul Medjid-Khan
R. Schumann: Romanze Nr.2 Fis-Dur op.28 
R. Schumann: Sonate Nr.1 fis-moll op.11  
Karten: € 39,- / 34,- / 29,- / 24,-
 
Von Italien nach Konstantinopel
„Brillantes, einfühlsames und fantasievolles Klavierspiel mit erfindungsreicher Technik und natürlicher Musikalität – eine beeindruckende Individualität, eine Pianistin, von der man noch viel hören wird!“ (New York Times). Martina Filjak ist eine der vielversprechendsten jungen Künstlerinnen, die weltweit Lobeshymnen für ihre poetische Leidenschaft und ihre technische Beherrschung des Klaviers erntet, die aber ebenso für ihre charismatische Persönlichkeit und ihre magische Bühnenpräsenz gefeiert wird. Die in Hannover lebende kroatische Pianistin präsentiert bei ihrem Debüt in Raiding ein anspruchsvolles Programm: Neben Franz Liszts Bearbeitungen von Werken von Gaetano Donizetti und Guiseppe Donizetti, Kapellmeister des Sultans Abdul Medjid-Khan, dessen Bekanntschaft Liszt 1847 während einer Konstantinopel-Reise machte, interpretiert Martina Filjak auch Liszts Legenden, mit denen er seinen Namenspatronen Franz von Assisi und Franz von Paola ein musikalisches Denkmal setzte. Dem gegenüber stellt die Pianistin zwei Werke von Schumann: Die berühmte zweite Romanze sowie die fis-moll-Sonate – ein Werk voll überquellendem Ideenreichtum in allen glühenden Farben der Romantik.
 
Sonntag, 19. Juni 2016, 11.00 Uhr (ausverkauft)
 
ZUSATZKONZERT: 19. Juni 2016, 17.00 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
Kammermusikzyklus II
Phil Blech
Leitung: Anton Mittermayr
F. Liszt: R.W. Venezia
F. Liszt: Märsche
R. Wagner: Pilgerchor aus Tannhäuser
R. Wagner: ausgewählte Stücke aus Lohengrin
sowie ausgewählte Werke von Johann Strauss Vater und Sohn 
Karten: € 49,- / 42,- / 35,- / 28,-
 
Ein Klangerlebnis der Extraklasse
Die Idee, ein Blechbläserensemble mit zwei Schlagwerkern zu gründen, entstand während einer philharmonischen Konzertreise im Jahr 2010. Ziel war es, der Wiener Blechblas- und Schlagwerktradition neue Impulse zu verleihen. Das neu gegründete Ensemble Phil Blech, bestehend aus 15 Musikerpersönlichkeiten, die alle als herausragende Solisten in renommierten internationalen Orchestern (Wiener Philharmoniker, Wiener Volksoper, Staatsoper Hannover, etc.) tätig sind, schafft dabei durch innovative Bearbeitungen einen neuen Zugang zu ausgewählten klassischen Werken und deren Komponisten. Charakteristisch für „Phil Blech“ ist dabei der typisch weiche, obertonreiche Klang, der durch die Verwendung der sog. „Wiener Instrumente" entsteht. Große romantische Musik von Richard Wagner, ein Potpourri von berühmten Walzern, Märschen und Polkas von Johann Strauss Vater und Sohn und natürlich Franz Liszt, dessen Werke eigens für die Aufführung beim Liszt Festival bearbeitet werden, ertönen in meisterhafter Interpretation durch die wahrscheinlich besten Blechbläser der Welt.
 
 
 
Mittwoch, 19. Oktober 2016, 19.30 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
Kammermusikzyklus III 
Peter Matic, Rezitation
Klavierduo Johannes & Eduard Kutrowatz
F. Liszt: Paraphrasen für 2 Klaviere
J.S. Bach: Choraltranskriptionen für 2 Klaviere
A. Pärt: Hymn To A Great City  Pari Intervallo  Für Alina u. a.
Peter Matić liest aus dem Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ von Marcel Proust
Karten: EUR 49,- / 42,- / 35,- / 28,-
 
Reise ins Innere der Seele
„Bei Peter Matić wird die Sprache Musik. Schon das Hören an sich bereitet ungeheures Vergnügen." (Fono Forum). Vor mehr als hundert Jahren erschien der erste von sieben Bänden von Marcel Prousts Hauptwerk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Der Burgschauspieler Peter Matić, der bereits 1982 als Synchronsprecher des Schauspielers Ben Kingsley im mehrfach oscargekrönten Film „Ghandi“ weltweit Berühmtheit erlangte, hat den Mammutroman als Hörbuch (9.380 Minuten!) eingelesen. 2010 wurde die Aufnahme zum „Hörspiel des Jahres“ gewählt. In Raiding wird Peter Matić daraus ausgewählte Szenen – nachdenkliche, witzige und aufwühlende – vortragen. Johannes und Eduard Kutrowatz stellen dabei an zwei Klavieren die Passagen aus Prousts Roman in Bezug zur Musik von Franz Liszt, Johann Seb. Bach und Arvo Pärt, dessen heutige Fassung von „Hymn to a Great City“ in intensiver Zusammenarbeit mit dem Klavierduo 1999 entstand. Das ausgefallene und ungemein spannende Programm nimmt das Publikum mit auf eine große Reise ins Innere der Seele, auf eine Reise zurück in die Zukunft.
 
 
Donnerstag, 20. Oktober 2016, 19.30 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
Klavierzyklus VI
Christopher Hinterhuber, Klavier
F. Liszt: Fantasie über 2 Motive aus Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“
F. Liszt: Confutatis maledictis und Lacrymosa aus Mozarts Requiem KV 526
F. Liszt: Bénédiction de Dieu dans la solitude
F. Liszt: Scherzo und Marsch
W. A. Mozart: Fantasie d-moll KV 397
W. A. Mozart: Sonate D-Dur KV 576
W. A. Mozart: Rondo a-moll KV 511
Karten: € 39,- / 34,- / 29,- / 24,-
 
Liszt & Mozart
„Christopher Hinterhuber ist nicht einfach nur einer der fulminantesten Klaviervirtuosen unserer Tage. Analytisches Gespür, musikantische Unmittelbarkeit und dramaturgische Intuition halten sich bei seinem Spiel die Waage.“ (Crescendo) Der in Kärnten geborene Pianist Christopher Hinterhuber hat ein Faible dafür, unbekannte und technisch anspruchsvolle Werke aufs Programm zu setzen. Bei seinem Debut in Raiding präsentiert er dem Publikum ein ausgewähltes „Liszt & Mozart“-Programm. Darunter „Confutatis maledictis und Lacrymosa“ aus Mozarts weltberühmten Requiem in der nur selten zu hörenden Transkription von Franz Liszt. „Mozart ist wunderbare Musik, aber sie ist oft dermaßen perfekt und das macht sie schwierig zu gestalten“, sucht Hinterhuber die Herausforderung in der Interpretation der Werke des berühmten Komponisten der Wiener Klassik. Ein fulminanter Klavierabend, gespickt mit Raritäten aus der Feder von Liszt und Mozart, aufgeführt von einem der führenden heimischen Klassik-Interpreten.
 
Freitag, 21. Oktober 2016, 19.30 Uhr 
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
Vokalzyklus V
Rainer Trost, Tenor
Eduard Kutrowatz, Klavier
F. Liszt: Kling Leise mein Lied  Bist du!  Oh lieb, solang Du lieben kannst
   Über allen Gipfeln ist Ruh´  Anfangs wollt ich fast verzagen
L.v. Beethoven: An die ferne Geliebte, Liederzyklus op.98
F. Schubert: Nacht und Träume  Wandrers Nachtllied  Im Abendrot
   Du bist die Ruh  Liebeslauschen  Abschied
Karten: € 44,- / 38,- / 32,- / 26,-
 
An die ferne Geliebte
Als international gefragter Tenor ist Rainer Trost längst kein Geheimtipp mehr: Mit seiner wunderschönen lyrischen Tenorstimme ist er regelmäßig zu Gast an international renommierten Häusern wie dem Royal Opera House Covent Garden in London, den Edinburgher Festspielen, der Metropolitan Opera in New York, der Wiener Staatsoper, der Pariser Oper, der Semperoper in Dresden, den Salzburger Festspielen und dem Musikverein Wien. In Raiding debütiert er nun mit Liedern von Franz Liszt, die mit ausgewählten Schubert-Liedern aus den Zyklen „Die schöne Müllerin“ und „Schwanengesang“ in Bezug gesetzt und neu beleuchtet werden. Als weiterer Höhepunkt kommt Beethovens einziger Liederzyklus „An die ferne Geliebte“ zur Aufführung, der einen bewegenden Einblick in die Seelenlage des Komponisten gibt und aufgrund eines Briefes von 1816 an seinen Freund Cajetan Giannatasio del Rio als ein geheimes Liebeseingeständnis an die deutsche Schriftstellerin Rahel Varnhagen von Ense gesehen werden kann. Die Liebe steht somit bei allen drei großen Komponisten als dramaturgisch verbindendes Element im Mittelpunkt.
 
 
Samstag, 22. Oktober 2016, 19.30 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
Klavierzyklus VII
Louis Lortie, Klavier
W.A. Mozart / F. Liszt: Réminiscences de Don Juan
R. Wagner / F. Liszt: Ouvertüre zu „Tannhäuser“
R. Wagner: Prelude und Liebestod aus „Tristan und Isolde“  Feuerzauber aus „Die Walküre“  Siegfried-Idyll
Karten: EUR 49,- / 42,- / 35,- / 28,-
 
Happy Birthday Franz Liszt!
„Louis Lortie gehört zu jenem halben Dutzend Pianisten auf der Welt, für die man alles andere stehen und liegen lassen muss, wenn man sie erleben kann“, schrieb der „Daily Telegraph“ über den Franko-Kanadier, der seit langem in Europa heimisch ist. Der Weltklasse-Pianist bestätigte mit der 2013 erschienenen CD-Einspielung „Liszt at the Opera“ erneut seine Kompetenz in Sachen Franz Liszt und widmet sich hier einigen pianistischen Schaustücken aus der Feder des Komponisten. „Diese Einspielung ist höchst virtuos! Ich habe bereits davor einiges von Liszt eingespielt, aber noch nie derart Schrilles“, so Louis Lortie über sein Album. Vor der Erfindung des Tonträgers waren Fantasien und Paraphrasen nicht nur ein beliebtes Mittel, um auch im Salon Opernmelodien zu genießen, sie waren auch bewährtes Medium, um sich mit seinen pianistischen Fähigkeiten in Szene zu setzen und das Publikum zu begeistern. Eine der herausragendsten Paraphrasen ist Franz Liszts „Réminiscences de Don Juan“ – also seine Erinnerungen an den „Don Giovanni“ von Mozart, mit denen der Komponist sein Publikum immer wieder zur Ekstase brachte. 1941 komponiert ist sie absolut unübertrefflich in ihrem Ideenreichtum, ihren originellen Klangwirkungen und ihrem klaviertechnischen Glanz. 
 
 
Sonntag, 23. Oktober 2016, 11.00 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
Vokalzyklus VI 
Frauenchor Novosibirsk
Leitung: Evgenia Alieva
Herbert Lippert, Tenor
Eduard Kutrowatz, Klavier
F. Liszt: Verlassen  Go not happy day  Angiolin dal biondo crin
   Ne brani menja, moj drug
F. Liszt: Es muss ein Wunderbares sein (für Frauenchor, Tenorsolo und Klavier)
   (Bearbeitung: Herwig Reiter)
F. Liszt: Morgenlied  Weihnachtslied (für Frauenchor, Tenorsolo und Klavier)
H. Reiter: 6 Frauenchöre (UA)
sowie Frauenchöre von P. I. Tschaikovsky, S. Rachmaninoff, M. Mussorgsky und N. Rimsky-Korsakov
Karten: EUR 44,- / 38,- / 32,- / 26,-
 
Russische Seele
„Der Frauenchor Novosibirsk fasziniert mit warmherziger Atmosphäre und lässt mit den russischen Sakralgesängen höchste Stimmkultur erkennen.” (Rheinische Zeitung) Gegründet im Jahre 2000 als professionelles Solistenensemble in der Region Sibirien zählt der Frauenchor Novosibirsk mittlerweile zu den weltweit besten Vokalensembles. Novosibirsk ist wichtiges kulturelles Zentrum im Herzen Sibiriens, bekannt für seine Violin-Tradition und Heimat großer Sänger. Unter der Leitung von Evgenia Alieva widmet sich der herausragende Frauenchor gemeinsam mit Herbert Lippert, einem der führenden lyrischen Tenöre unserer Zeit, Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und ausgezeichnet mit dem Grammy Award, den Werken Franz Liszts sowie den großen russischen Komponisten Tschaikovsky, Rachmaninoff, Mussorgsky und Rimsky-Korsakov. Am Programm stehen dabei bedeutende Werke für Frauenchor, Tenorsolo und Klavier, Bearbeitungen von Liedern und Chören Franz Liszts sowie eine Uraufführung von Herwig Reiter, dem Doyen der österreichischen Chorszene. Ein einzigartiges Vokalerlebnis, das die russische Seele zum Klingen bringt. 
 

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